Willkommen bei Adoptadog e.V.

Wir sind Adoptadog e. V.

Über uns


Meine Freunde und ich sind Hunde aus Kroatien. Wir führten meist ein Leben auf der Straße oder kamen ins Tierheim, weil sich unsere Besitzer nicht mehr um uns kümmern konnten oder wollten. Ich hatte großes Glück und durfte zu meiner eigenen Familie nach Deutschland ziehen. Meine kroatischen Freunde warten noch darauf, ein festes Familienmitglied werden zu dürfen. Vielleicht ja bei dir?


Bei Adoptadog e. V. findest du alle Informationen die du brauchst, um uns besser kennenzulernen. Wir freuen uns auf dich!


Adoptadog e. V. wurde 2017 gegründet. Mitbegründerin ist unser erster Vorstand Christina Staab. Zum Vorstand gehören außerdem Jenny, Jana, Susanne und Petra.


Unser Partner, das Tierheim „Prijatelji“, befindet sich in Čakovec, Kroatien und wurde schon lange Zeit vor Vereinsgründung von Christina unterstützt. Deshalb pflegen wir einen tollen und freundschaftlichen Kontakt mit unseren Kolleg*innen vor Ort und können schnell, einfach und aus sicherer Quelle Informationen über unsere Schützlinge einholen.


Ziel des Vereins ist es, denjenigen eine Stimme zu geben, die nicht selbst sprechen können: unseren Hunden! Für diese möchten wir ein wunderschönes und für die jeweiligen Bedürfnisse geeignetes Zuhause finden sowie die Bedingungen vor Ort, sei es im Tierheim oder in der Stadt, verbessern. Die Tierheimleitung Aleksandra Hampamer ist in Kroatien für ihren Tierschutz bekannt und hat in den letzten Jahren vieles erreichen können. Nicht nur für unseren Verein, sondern für den gesamten Tierschutz vor Ort.


Wir unterstützen Kampagnen zur Aufklärung, bauen neue Hütten, verbessern die Zwinger, schicken regelmäßig Sachspenden und schauen, dass unsere Schützlinge genug Essen bekommen und kein Hund Hunger leiden muss. Außerdem versuchen wir immer für unsere Adoptant*innen da zu sein und ein offenes Ohr für alle Fragen zu haben.


Tierheim Prijatelji (auf Deutsch: Tierheim „Freunde“)

Unser Partnertierheim liegt in Čakovec, im Nord-Osten von Kroatien, einer beschaulichen Kleinstadt mit ein paar Hundert Einwohner*innen. Es wurde vor über 10 Jahren von Aleksandra Hampamer übernommen und seitdem ist viel passiert. Stand am Anfang nur ein Haus einfach eingezäunt mit zwei Zwingern auf dem ganzen Gelände, haben wir heute eine ganze Reihe von Zwingern und Zäunen, sodass unsere Hunde auch separiert untergebracht werden können. Unser Tierheim ist eines der größten im Umkreis und beherbergt zwischen 150 und manchmal sogar 500 Hunden. Die Hunde werden meist in größeren Gruppen gehalten, mindestens aber zu zweit, sodass der Kontakt zu Artgenossen nicht zu kurz kommt. Wir haben immer wechselnd ca. 10 Pfleger*innen vor Ort, welche dafür sorgen, dass unsere Hunde täglich umsorgt und nicht hungrig sind. Dazu kommt eine Kollegin, die unsere Hunde in Szene setzt, damit wir tolle Fotos und Videos bekommen, um deren Vermittlung zu erleichtern. Das haben die Hunde auch verdient!


Unsere Tierheimleitung Aleksandra Hampamer hat viele eigene Hunde mit „special needs“: meist kranke, Rollstuhlbedürftige oder einfach nur ganz alte Hunde in ihrem privaten Haus, welche rund um die Uhr versorgt werden müssen. Aleksandra ist nicht nur in ihrem Tierheim aktiv, sie engagiert sich auch seit vielen Jahren in anderen Einrichtungen und ist die Stimme für weitere Tiere. Sie hat bereits Bücher veröffentlicht und kann ihre Bekanntheit nutzen, um zukünftig weitere Erfolge zu verzeichnen.


Das Tierheim Prijatelji erhält 20% seiner Fixkosten von der Stadt Čakovec. Die restlichen 80% sowie alle weiteren variablen Kosten müssen mittels Sach-, Futter- und Geldspenden, durch Vermittlungsgebühren, Sonderaktionen und Weiteres eingebracht werden. Unter variablen Kosten verstehen sich Kastrationen, medizinische Vorsorge, Impfungen, das Chipen eines jeden Hundes mit allen notwendigen Dokumenten und präventiv die Aufklärung der Bevölkerung vor Ort. Bei den jährlichen Sonderaktionen gibt es einen Flohmarkt im Tierheim (hierbei werden keine Hunde wie auf einem Basar angeboten), dieser wird für Aufklärungs- und Kastrationskampagnen genutzt. Auch in Schulen wird mittlerweile nach und nach Aufklärungsarbeit geleistet.